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Dieser Bereich gehört zum OPERATIONAL COMBAT und beinhaltet auch das Verteidigungsschiessen (DEFENSIVE SHOOTING) und ist ebenfalls für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert.

DEFENSIVE SHOOTING COMBAT
(„Schiessen zum Verteidigungskampf“ ~ Verteidigung mit Schusswaffen)
 LAW ENFORCEMENT TACTICAL DEFENSIVE SHOOTING
(Taktisches Verteidigungsschiessen für Sicherheits- und Ordnungskräfte)

Zu einem effektiven Schießtraining einer praxisnahen Ausbildung gehören individuell angepasste und zielgruppenorientierte Trainingspläne und Übungsabläufe, die den realistischen realistischen Schusswaffeneinsatz simulieren.

Dabei sollten die persönlichen Erfordernisse (Gründe zum Führen einer Schusswaffe) und die realistischen Gegebenheiten (z.B. Deckungsmöglichkeiten, Anzahl der Angreifer, Stress, Positionen liegend/kniend/stehend, Bewegungen p.p.) genauso berücksichtigt werden, wie die äußerlichen Gegebenheiten(Lichtverhältnisse wie Sonne, Dunkelheit, künstliches Licht, Wind, Regen p.p.).

Das Training sollte daher neben Übungen zur Förderung der Handhabungs- und Treffsicherheit auch Übungen im Umgang mit Schusswaffen bei Taschenlampenlicht, hinter Deckungen, aus der Bewegung sowie mit Körperkontakt z.B. aus der 360°-Sicherung u. a. enthalten, wenn man eine Schusswaffe zur Verteidigung einsetzen muss!

Trainingsvoraussetzungen:

Voraussetzungen zum Verteidigungsschießen sind:

Pfeil

Rechtskenntnise zum Notwehrschießen (Notwehrrecht/rechtfertigender Notstand)

Pfeil

gute Waffenkenntnisse (insbesondere über die eigene Waffe)

Pfeil

praxisnahes, effektives sowie individuell angepasstes Schießtraining

Pfeil

individuell angepasste und zielgruppenorientierte Ausrüstung und Waffe

Pfeilerforderliche mentale Einstellung zum Verteidigungskampf/Schusswaffengebrauch

Pfeil

guter körperlicher und geistiger Gesamtzustand

Trainingsprogramm:

  • der Handhabungs- und Treffsicherheit
  • Techniken in der Ausnutzung von Deckungen (Deckung geht vor Wirkung)
  • Schießen aus verschiedenen Körper-Positionen
  • Erkennen und Beseitigen von Waffenstörungen
  • Anschlagarten und richtiges Abzugsverhalten unter Stress
  • Schießen unter dem Stressfaktor Zeit
  • Schießen unter verschiedenen Beleuchtungsverhältnissen
  • Schießen und Nachladen nach Verletzungen
  • Beurteilung von Gefahrenlagen, Deeskalationsmöglichkeiten und Abstellen von Abzugs- und Schießfehlern beim Schützen
  • Richtige Trageweise von Schusswaffen (verdecktes Führen) und nützliches Zubehör
  • Erwerb zur Kenntnis des Notwehrrechtes
  • Zielgruppenorientieres Training mit den jeweiligen Besonderheiten bei Polizei, Sicherheits- und Ordnungskräften, Militär-Polizei usw.
  • Sicherung der Waffe gegen Wegnahme – Kompatibilitätstraining

Teilnehmerzielgruppe:

In Deutschland steht diese Art des Waffentrainings nur vergleichsweise wenigen Menschen offen. Denn das Waffengesetz erlaubt dieses praxisorientierte Üben lediglich Jägern, Waffenschein-Inhabern und anderen zum Führen einer Waffe berechtigten Bürgern. Berechtigt sind Personen, die nach § 23 AWaffV ein besonderes Bedürfnis haben. Hierzu zählen: Waffenscheininhaber, berechtigte Bewacher, Personenschützer, nationale und internationale Sicherheits- und Ordnungskräfte/-dienste, Polizeibeamte, Militär-Polizei usw.. Die Unfallverhütungsvorschrift verlangt beispielsweise von Waffenträgern im Sicherheitsgewerbe ein regelmäßiges Schießtraining und die jährliche Überprüfung der Waffensachkunde.

Komponenten sind:

Operative Combat System (Wirksames Kampfsystem)
Street Survival Combat (Straßenüberlebenskampf)
Law Enforcement Tactical Combat (Taktische Vollstreckungs-/Eingriffskampftechnik)
Operational Combat (Einsatzkampf)